Hallstatt – Der schönste Seeort der Welt

Die Häuser sind eng aneinander gebaut; mitten hindurch rauscht der Wasserfall des Mühlbachs.
Am Seeufer mitten im Ort ist die Schiffsanlegestelle für den Bootsverkehr zur Eisenbahnstation, die sich am gegenüber liegenden Ufer befindet.

 

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Wegen der beengten Lage ist auch der Hallstätter Friedhof viel zu klein. Die Bestatteten werden deshalb alsbald wieder ausgegraben, um neuen Verstorbenen Platz zu machen. Im bei der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt gelegenen Karner, einem Beinhaus, werden ihre Knochen und mehrere hundert Totenschädel, zum Teil hübsch und heiter bemalt bzw. mit Namen und Lebensdaten versehen, aufbewahrt.

Hallstatt verdankt seine Entstehung dem reichen Salzvorkommen; „Hal“ bedeutet auf keltisch Salz oder „Hallan“ auf germanisch Salzkruste (der genaue Wortursprung ist nicht geklärt). Der Salzbergbau geht jedenfalls auch hier weit in vorgeschichtliche Zeit (ca. 900 v. Chr.) zurück und hatte schon damals erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Spuren davon fand man in einem in der Nähe gelegenen, wohlerhaltenen Gräberfeld aus der Zeit zwischen 800 und 400 v. Chr. Einige ungewöhnlich reiche Grabfunde, darunter eine 2.500 Jahre alte Bergmannsausrüstung, sowie eine schöne volkskundliche Sammlung können Sie im prähistorischen Museum besichtigen.
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Aus der Fülle der sehenswerten Bauten ist an erster Stelle die katholische (spätgotische, 1505 fertiggestellte) Pfarrkirche Maria Himmelfahrt zu nennen, die auf einem Felsvorsprung liegt. Ihr Turm stammt von einer älteren Kirche von 1230. In der Kirche finden Sie einen prachtvollen gotischen Flügelaltar aus dem Jahr 1515; an ihrer Nordseite befindet sich das schon erwähnte Beinhaus.

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